Reportage in Spur N - Rahmenbau Modelleisenbahn - # 002 - Reiseberichte aus Ländern begreNzter Möglichkeiten

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Reportage in Spur N - Rahmenbau Modelleisenbahn - # 002

Galluraner Tageblatt - Reportagen in Spur N
Zeitung für Modellbahn, Wirtschaft, Tourismus und Kultur

Reportage Nr. 2 - Rahmenbau, zweiter Versuch.

Gallurien - Nachdem der Bau der ersten Modul-Rahmen zwar viel Spaß gemacht hatte, aber letztendlich nicht zu 100 % zum Weiterbau geeignet war (wir berichteten), folgte in der letzten Woche Versuch Nr. 2.
Als positiver Nebeneffekt ergab sich, dass man bei den Planungen zu Rahmen Nr. 1 viel zu sparsam geplant hatte. Rahmen Nr. 2 bietet statt 6,5 nunmehr 9 qm Modellbaufläche und jeder Anlagenteil ist von drei Seiten immer noch gut zugänglich.

Baustellenpanorama:
Das verwendete Holz für die Module besteht nunmehr aus schwundfreier 15 mm starker wetterfest verleimter Birke-Multiplexplatte. Für die notwendigen beiden Platten (a 1,50 x 3,00 m) wurde der Holzhandlung ein Schnittplan übergeben und die 13 cm breiten Rahmenbretter waren binnen kürzester Zeit mit der Profi-Plattensäge zugeschnitten. So präzise Zuschnitte kann man zuhause mit der Stichsäge nicht und auch mit der Kreissäge nur schwer erzielen.

Die einzelnen Rahmenteile wurden dann auf Stoss zusammengeleimt und verschraubt. Die Rahmenteile sind dabei so bemessen, dass man auch von innen an jeder Position auch nachträglich noch eine Bohrmaschine ansetzen kann (mind. 40x40 cm). Wichtig, um Spanten für den Aufbau befestigen oder deckungsgleiche Löcher für die Verbindungsschrauben benachbarter Module bohren zu können!!! Zudem ist die Anlage von unten so gut zugänglich.

Rahmenunterbau fürs Bahnbetriebswerk mit Standfüßen aus 4 x 4 cm Buche auf Möbelrollen:
Verwindungssteif sollen die Module durch den Aufbau werden. Sollte dies nicht ausreichend sein, werden noch Winkelstücke einzusetzen sein.

Bevor, wie oben schon zu sehen, u.a. Auflagen für die Bw-Grundplatte (2 cm über NN) auf den Rahmen aufgeleimt werden konnten, war der Gleisplan auf eine
Sperrholzplatte (8 mm Pappel) zu übertragen.
Drehscheibe im Ausdruck 1:1 um eine exakte Positionierung hinzubekommen:
Gleis-Auslage nach Gleisplan in 1:10 und Fixierung mit Pinwand-Nadeln um den richtigen Gleisabstand für Bekohlungsanlage, Bockkran und Schlackengruben hinzubekommen - anschließend Markierung mit Filzstift:
261 626-6 auf Testdrehfahrt:

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Nach Auskunft der Bauleitung wurde lange überlegt, ob der Heizkörper an eine andere Stelle verlegt wird (was wegen der Zuleitung schlecht geht) oder ob man drum herum baut. Laut dem noch laufenden Planfeststellungsverfahren soll über dem Heizkörper mit aufgespannter Fliegengaze die Wasseroberfläche eines Hafenbecken imitiert werden und dabei auch die warme Heizungsluft hindurch lassen.

Für die Befestigung der Standfüße (aus 4 x 4 cm Buche) am Rahmen wurden Sechskantschrauben in M 8 ausgewählt - getragen von Möbelrollen mit Feststeller.
Nach Freigabe der Rahmen-Neukonstruktion durch die Bauaufsicht, konnte bereits mit dem Gleisunterbau begonnen werden. Über die Verlegung der Korkgleisbettung und dem Unterflur-Einbau der Weichen werden wir einer gesonderten XXN-Reportage berichten.
Die Bauleitung zeigte sich im Gespräch mit unserem Reporter sicher, zügig mit dem Gleisbau fortfahren zu können. Ein einzelner Gleisbauarbeiter wurde schon mit einer Schwelle gesichtet, obwohl der Holzleim noch nicht ganz abgetrocknet war.
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