Reportage in Spur N - Rahmenbau Modelleisenbahn - # 001 - Reiseberichte aus Ländern begreNzter Möglichkeiten

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Reportage in Spur N - Rahmenbau Modelleisenbahn - # 001

Galluraner Tageblatt - Reportagen in Spur N
Zeitung für Modellbahn, Wirtschaft, Tourismus und Kultur

Reportage Nr. 1 - Rahmenbau: Was lange währt, währt endlich gut?

Gallurien - Nach langjährigen Planungen und nicht wenigen Tagen Schreinerarbeiten war es gestern Vormittag soweit. Die ersten Rahmenmodule der Modelleisenbahnanlage wurden der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bis es jedoch soweit war, galt es zahlreiche Überlegungen anzustellen:

  • Wie weit lässt sich der vorhandene Raum mittels Rahmenbau in der Dachschräge nutzen?
  • Ist bei ausreichendem Arbeits- und Wartungsraum unter der Anlage über dem Rahmen noch genug Platz für eine Gleisführung in mehreren Ebenen?
  • Will man den Platz hinter dem Heizkörper mitnutzen und wie integriert man einen Heizkörper in eine Modelleisenbahnanlage?
  • Was macht man mit der Anlage, wenn der Raum mal einer Renovierung bedarf oder man umziehen möchte?

Die Anlage wurde daher als Modulanlage konzipiert, ohne sich hierbei jedoch an gängige Normen zu halten, da ein Ausstellungsbetrieb nicht beabsichtigt ist. Der modulare Aufbau erlaubt es jedoch, einzelne Module zu Bau- und Wartungszwecken im Raum zu verschieben. Alle Standfüße wurden hierzu mit Möbelrollen ausgestattet. So lässt sich herausgezogen auch an den Modulen, die direkt in die Dachschräge hineinreichen, bequem arbeiten. Nur das Modul hinter dem Heizkörper wird dabei eine Ausnahme bilden müssen. Jedes Modul des Rahmenbau ist im übrigen nur so groß, dass es durch die Zimmertüre und das Treppenhaus passt.

Ein erstes provisorisches Treffen benachbarter Eisenbahndirektionen in der großen Ebene verlief erfolgreich.

Reiserücktritt - Reiseabbruch - Reisegepäck - Krankheit - Unfall

Für die weiteren Arbeiten zeigten sich jedoch schon gestern Nachmittag Probleme in der Justierung der einzelnen Module zueinander und der Möglichkeit, Gleistrassen rechtwinklig am Rahmen befestigen zu können.
Das verwendete leichte und preiswerte Material, gehobelte Fichtenbretter, hatte sich stellenweise verzogen. Unbestätigten Berichten zufolge soll aber auch großzügig zu ungenau gearbeitet worden sein. Darüber hinaus war im Holz ein gewisser Schwund aufgetreten. Bretter die vorher noch 13 mm stark waren, waren nunmehr durch Feuchtigkeitsverlust auf 11-12 mm geschrumpft. Zu riskant für weitere Arbeiten, wo 1 mm Differenz schon über das Entgleisen eines Zuges entscheiden kann. Nicht auszudenken, wenn unser geliebter Fürst auf seinen Fahrten durchs Land verunglückte.
Was nicht passt, konnte auch im Maßstab 1:160 leider nicht passend gemacht werden. Alles Hobeln und Feilen am Rahmenbau half wenig.
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