Reisebericht USA 2013, Südstaaten - Teil 2 - Reiseberichte aus Ländern begreNzter Möglichkeiten

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Reisebericht USA 2013, Südstaaten - Teil 2

3.000 Meilen Rundreise durch die Südstaaten der USA mit dem Mietwagen und Übernachtungen im Motel, ohne Wohnmobil. 
Teil 2 unseres Reisebericht führt uns nach Memphis, durch die US-Staaten Tennessee und  Kentucky, in die Great Smoky Mountains und zurück nach Coca-Cola City Atlanta.
Wir folgen dem Mississippi Blues Trail bis Clarksdale, wo sich Highway 61 und 49 kreuzen. Abe's fantastisches Bar-B-Q gibt es hier seit 1924.

Elvis lebt. Diese Botschaft führt uns bis nach Memphis Tennessee.
Man muss kein Fan des King of Rock'n Roll sein, aber die musikalisch per Audio-Guide gestaltete Tour durch Graceland beeindruckt gewaltig.

Sun Studio - Sun Records, Memphis. Geburtsstätte des Rock'n Roll. Heimat des Blues.
Memphis - Heimat des Blues, Souls und Rock n Roll. Beale Street Memphis. Hier ist Tag und Nacht was los.
Legendär, der B. B. King's Blues Club. Kleiner, aber ebenfalls mit Live Music, die Memphis Blues City Band Box.
Wir sehen die alternativ Country Band The Eskimo Brothers. Coole 3 Jungs - super Sound.

Gediegener das Baumwoll-Museum in der alten Baumwoll-Handelsbörse. Cotton Museum at the Memphis Cotton Exchange.

Earnestine & Hazel's ist eine Bar in Downtown Memphis. Bestell ein kaltes Bier sowie den Famous Soul Burger und lausche the best jukebox in town.

Absolut sehenswert in Memphis ist der Mud Island River Park. Besuchen Sie das Mississippi River Museum und folgen Sie dem Riverwalk von der Quelle über alle Zuflüsse bis zur Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko.

An der Grenze von Tennessee zu Kentucky liegt das LBL, Land between the Lakes. In The Homeplace kommen Erinnerung hoch an die Fernsehserie Unsere kleine Farm.
So lebten die Siedler früher in den USA, in einer Zeit in der es noch wilde Bison / Büffel gab.

Nashville Tennessee, der Hot Dog Stand is Closed on Monday. Country Musik und Cowboystiefel auf dem Broadway in Nashville Tennessee.
Beides sagt uns in der Music City USA Nashville nicht so zu. Wir sind nur auf der Durchreise.

Von der Metropole wieder in die Natur. Mammoth Cave National Park, Kentucky.
Im Besucherzentrum gelten strenge Regeln, obwohl die Mammuts bereits ausgestorben sind. Im angrenzenden Hotel gibt es auch so einiges zu beachten, das Kentucky Hotel Law.
Früh am Morgen gehts es zum Eingang der Mammoth Cave, mit 627 km kartierter Ausdehnung die weitläufigste bekannte Höhle der Welt.
Wir sind auf Zimmersuche in Bardstown Kentucky.
Im Jailer's Inn Bed & Breakfast Bardstown gibt es ganz unterschiedliche Räumlichkeiten.
Diese ist zu besichtigen, 
diese hat schon etwas mehr Komfort und im Colonial Room des Jailer's Inn haben wir übernachtet.
Urige Zimmer im Knast von Bardstown, der von 1797 bis 1987 in Betrieb war. Frühstück gibt es im Garten, wo früher der Galgen stand.

Älter als das Gefängnis von Bardstown ist die Tradition der Whiskey Destillation. Die Produktionsanlagen der Barton Bourbon Distillery haben einen stark industriellen Charakter. Beeindruckend sind die Abfüllanlagen bei Barton, in denen bei rasanter Geschwindigkeit eine Vielzahl an unterschiedlichsten Spirituosen abgefüllt und verpackt werden.

Nach einer Nacht hinter Gittern im Gefängnis des Jailer's Inn zieht es uns durch das Pferdeland Kentucky, vorbei an Briefkästen der US Mail, bis in die in ländlicher Beschaulichkeit gelegene Woodford Reserve Bourbon Distillery.
In Versailles Kentucky hat man bei Woodford Reserve gerade frische Maische für den nächsten Whiskey angesetzt. In den hölzernen Bottichen blubbert es ganz ordentlich.
Woodford Reserve Bourbon entsteht in drei Brennblasen aus Kupfer. Der Platz unter den Brennblasen bietet viel Platz für neu abzufüllende Whiskeyfässer.
Die Abfüllung in die Whiskeyfässer aus neuer weißer amerikanischer Eiche liegt bei Woodford Reserve direkt neben den Brennblasen.

In der Destillerie von Jim Beam in Sheperdsville Kentucky geht es um einiges geschäftiger zu.
Ganz neu ist 2013 das Jim Beam American Stillhouse, the Bourbon Capital of the World. In verkleinertem Maßstab, aber mit echten Zutaten, wird dem Besucher bei Jim Beam die Whiskey-Produktion veranschaulicht. Das Ergebnis ist das gleiche wie in der großen Jim Beam Distillery nebenan.
Hier noch im hochmodernen Jim Beam American Stillhouse geht es rüber zur Anlieferung fertig gelagerten Whiskeys für die Abfüllung.
Die Besuchergruppe darf bei der Fassentleerung von Knob Creek helfen und spült schon mal von Hand eine Flasche für den Knob Creek vor.
Ansonsten bewegen sich bei Jim Beam aber alle Flaschen automatisch.
Selbst das Tasting der verschiedensten Bourbon-Sorten hat man bei Jim Beam weitestgehend automatisiert.
Aufgeladene Plastikkarte oben in den Schlitz stecken und Whiskey per Touch-Display auswählen.

Weiter geht es durchs Kentucky Bourbon Country.
Wir besichten das Highlight unserer Reise - die Maker’s-Mark-Brennerei in Loretto, Kentucky.
Bei Maker's Mark geht es noch zu wie in den guten alten Zeiten, als hier 1953 die richtige Rezeptur für die Maische gefunden wurde:
70 Prozent Mais und 30 Prozent gemälzte Gerste sowie Winterweizen.
Die Makers Mark Bourbon Tour startet im ehemaligen Wohnhaus der Familie Samuels. Mutter Samuel hat hier in ihrer Küche die Versiegelung mit rotem Wachs perfektioniert.
Fürs Whiskybrennen braucht man bei Makers Mark nicht soviel Platz. Es wird nur Whisky für 40 Fässer pro Tag hergestellt.
Wir ziehen eine Nase voll würziger Makers Mark Maische, dürfen auch mal den Finger zum Probieren reinstecken und werfen einen Blick in eines der Lagerhäuser, wo die Whiskyfässer für 4 bis 7 Jahre ruhen.
Das perfekte Makers Mark Wachssiegel schafft keine Automation, da ist weibliches Gefühl und Geschick gefragt.
Eine Führung durch eine Whisky-Destillerie wäre ohne Tasting undenkbar. Auch da hält sich Makers Mark an die Tradition, in neu gestalteten Räumen.
Unser selbst in Wachs gedippter Maker's 46 und noch mehr, was der Shop so her gibt.

Mit einem Blick auf die Mais-Anlieferung bei Maker's Mark verlassen wir den Bourbon Trail in Kentucky und fahren weiter nach Pigeon Forge Tennessee.

Reiserücktritt - Reiseabbruch - Reisegepäck - Krankheit - Unfall

Pigeon Forge Tennessee:
Das Hollywood Waxmuseum mit King Kong ist nur eines der vielen Attraktionen entlang der US 441, die direkt auf die Smoky Mountains zuführt.
Die berühmteste Attraktion ist das Dollywood Splash Country.
Neben zahlreichen Factories Outlets gibt es aber vor allem Autos, Autos und nochmal Autos entlang des Parkway. Was mag hier erst in den Ferien los sein?

Der Urwald des Great Smoky Mountains National Park gehört zu den ältesten Wäldern der Erde.
In der Sprache der Cherokee-Indianer heißen die Great Smoky Mountains "Ort des blauen Nebels".
Unter Bewachung von Park Rangern (der Besucher) lassen sich Braunbären beobachten wie man rückwärts wieder von einem Baum hinunter kommt.
Andere Bewohner der Great Smoky Mountains sind da abwärts schneller und zudem vorwärts unterwegs. Eichhörnchen.

Auf den Wanderwegen der Great Smoky Mountains will man den Braunbären nur ungern begegnen. Der Weg selbst birgt anscheinend genug Gefahren bis man die Abrams Falls erreicht. Bach und Wald für Wanderungen gibt es in den Smoky Mountains reichlich.

Cherokee ist Hauptstadt der stark touristisch erschlossenen "Qualla Boundary Cherokee Indian Reservation".
Was in Nashville die Cowboystiefel waren, sind in Cherokee Moccasins. Fashion for less - Cherokee's best.
 
Ohne Schuhe gekauft zu haben, zieht es uns weiter an den Rand der Appalachen nach Dahlonega Georgia.
In der Crisson Gold Mine in Dahlonega vermitteln alte Maschinen einen Hauch vom ersten US-Goldrausch 1828. Uns erwarten schon mit Sand gefüllte Pfannen zum Goldwaschen. 15 Minuten später in verkrümmter Haltung über einem Wasserbecken finden wir riesige Goldnuggets. Ein Riesenspaß!
Das wahre Gold von Dahlonega finden wir wieder mal in Downtown, den Dahlonega Smokin Gold BBQ.

Die Rundreise durch die Südstaaten der USA geht dem Ende entgegen. Coca-Cola weist uns den Weg auf der Interstate 85 Richtung Atlanta.
World of Coca-Cola, top Atlanta attraction. 100+ Geschmacksrichtungen aus dem Hause Coca-Cola im Automaten-Tasting und zwei Coca-Cola-Fläschen als Andenken.
Eis- und Kübel gehören zur Standardausrüstung vieler Hotels, so wie The Holy Bible, die gelben Seiten und ein Bügeleisen.

Back home geht es vom Hartsfield Jackson International Airport, Atlanta Georgia.

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