Reisebericht USA 2013, Südstaaten - Teil 1 - Reiseberichte aus Ländern begreNzter Möglichkeiten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Reisen > Nord-Amerika
Reisebericht USA 2013, Südstaaten - Teil 1

3.000 Meilen Rundreise durch die Südstaaten der USA mit dem Mietwagen und Übernachtungen im Motel, ohne Wohnmobil. 
Teil 1 unseres Reisebericht führt uns durch die US-Staaten Georgia, Alabama und Mississippi. In die Stadt New Orleans und weiter in den Staat Louisiana.
Die passende Einstimmung auf coole Erfrischungsgetränke im USA-Urlaub gab es bereits auf dem Hinflug nach Atlanta. Coca-Cola.

Von Atlanta ging es zunächst auf die Interstate Richtung Norden zum U.S. Space and Rocket Center in Huntsville, Alabama.
Von dort auf den weiten Weg nach Süden. Unterwegs vertreten wir uns die Füße im Miniatur-Park der St. Bernard Abbey.

Abseits der Interstate geht es weiter auf dem Highway Richtung Süden. Longhorn-Trucks, Trailer-Parks im Grünen in sweet sweet home Alabama.
Wer Spaß am Rasen mähen hat, findet hier in den USA die passenden Grundstücke.
Im Bibelgürtel reiht sich an den Ortseingängen eine Kirche an die andere. Rush-Hour jeden Sonntag nach Ende der Messe auf dem Weg zum Supermarkt.
 
Wir sind am Meer. Super Meeresgetier. Super Blick auf die Mobile Bay, Pelikane.
Wir besuchen die USS Alabama (BB-60) auf der der Actionfilm "Alarmstufe Rot" mit Steven Seagal gedreht wurde.

Warnen können wir nur vor: American Breakfast im Selbstbedienungsfrühstücksraum. Riesige Auswahl - super lecker - super Plastik.
 
Die neoklassizistische, neugotische, italienisch anmutende und kreolische Antebellum-Architektur von Mobile kommt durch Kontraste sehr viel besser zur Wirkung.
Wir geniessen die Antebellum-Architektur in Mobile, Alabama neben von Spanish Moss behangenen Eichen. So ein "Moos" (Tillandsia usneoides) braucht natürlich das richtige Klima zum Gedeihen.

USA-Südstaaten-Urlaub ohne BBQ geht gar nicht:
Moe´s Bar B Que. Pulled Pork - 10 bis 20 Stunden bei 100 bis 130 °C im heißen Rauch gegart.

Verpassen Sie nicht Bellingrath Gardens and Home, Mobile Alabama.
Entlang der Golfküste geht es nach Biloxi, Mississippi.
Hard Rock Hotel und Hard Rock Casino.
In Biloxi Mississippi gehen wir auf Shrimp Tour. Im Fang sind aber nicht nur Shrimps. Wenn man die Möwen auf die mitgefangenen Fische kurz los lässt, bleiben nur Shrimps übrig. Verjagt man die Möwen nicht früh genug, bleibt nichts übrig.

Südstaaten USA ohne Sumpftour / Swamp Tour - undenkbar.
Es gibt Würstchen für den Aligator. Vorbei am Leben im Sumpf auf der Veranda. Veranda ohne BBQ - undenkbar. Bud light.

The International Petroleum Museum and Exposition.
Der Welt erste transportable Ölbohrplattform, Baujahr 1953, ist heute ein Ausbildungszentrum der Offshore Oil Industry.
 
Wir sind bereits im Mississippi-Delta. Brücken führen uns über den Atchafalaya River, Morgan City, Louisiana.

Wir besichtigen McIlhenny Co. The Home of Tabasco.
Jede Tabasco-Flasche auf der Welt kommt direkt aus Avery Island, Louisiana.
Klimatisiert kann man hier alle Sorten kostenlos probieren, bis einem so richtig schön heiß wird.

Wir folgen der Hurrikan Evakuierungsroute nach Westen.
Von Baton Rouge kommend Richtung New Orleans liegen entlang des Mississippi River einige der schönsten Plantagenvillen der USA. Houmas House and Garden.
Hintern Deich fließt der Mississippi vorbei. Es folgt eine stillvolle Führung durch die Plantagenvilla Houmas House. "Sugar Palace" mit 16 Zimmern.
Plantagenvillen gibt es in verschiedenen Stilrichtungen. San Francisco Zuckerantage.
Flussuferromantik hinterm Deich bei Hochwasser und Treibholz.

Aber: Neben einer Reihe von sehenswerten Plantagenvillen dominiert die Industrie den Unterlauf des Mississippi.
Ölraffinerien und endlose chemische Industrieareale am Mississippi.

Reiserücktritt - Reiseabbruch - Reisegepäck - Krankheit - Unfall

Wir kommen in New Orleans Louisiana an.
Folge oder nicht Folge des Hurrikan Katrina 2005. Einen Tag nach dieser Aufnahme in 2013 begann der Abriss dieser Werbetafel.
Straßenbahn auf der Canal Street. Bourbon Street, New Orleans:
Hier ist Tag und Nacht was los.
Alkohol trinken in der Öffentlichkeit erlaubt / erwünscht, sonst in den USA verboten. Blues Company. Old Opera House.

The All Purpose Blues Band mit Big Willy spielt im Funky Pirate Blues Club. Blues From N'Awlins. Band und Club sehr empfehlenswert.
Rund um die Bourbon Street geht es unter vielen Balkonen im French Quarter sehr viel ruhiger zu. Die kleineren Häuser im Kolonialstil im Voodoo-Viertel von New Orleans sind nicht weniger reizvoll. Bands ohne Club-Engagement spielen auf den Plätzen im French Quarter bis in die Nacht.
Es geht auf einer Fahrt mit Tram / Streetcar in den Garden District von New Orleans mit Villen aus dem 19. Jahrhundert und Spanish Moss sowie Mardi Grass Perlenketten in den Zweigen der Eichen.

New Orleans von der Wasserseite entdecken mit dem Raddampfer Natchez auf dem Mississippi.
Auf einer Fahrt mit dem Raddampfer Natchez auf dem Mississippi wird einem erst so richtig bewusst wie tief New Orleans unterhalb des Flusses liegt.
Die Fahrt geht bis zur Zuckerfabrik Domino Sugar am Mississippi, New Orleans.
Und wir müssen feststellen: Mit richtigem Zucker schmeckt Coca-Cola immer noch am besten.

In Natchez beginnt der Trace Parkyway, den wir aber nicht 444 Meilen bis Nashville durchfahren wollten.
In Natchez besuchten wir lieber die Longwood Plantage und beobachteten den Raddampfer American Queen auf dem Mississippi vom Saloon Under The Hill aus.
Whiskey trinkende Riverboat Gamblers kann man sich hier heute noch gut vorstellen.
Diese gehören aber genauso schon zur Geschichte wie die Bürgerkriegsschlacht 1863 um Vicksburg.
Ausgegraben hat man das gepanzertes Kanonenboot USS Cairo. Es sank 1862 im amerikanischen Bürgerkrieg. 512 Tonnen schwer. 53 m x 15,6 m groß. 7 km/h schnell.

Links des Mississippi liegt weiter im Norden Louisianas Poverty Point, eine weitläufige Siedlungsstätte einer frühzeitlichen Indianerkultur.
Im Übergang zu Arkansas entlang des Mississippi ist die Landschaft überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Hier leben die späteres Steaks - USA-Cattle.

Traktoren ziehen Staubfahnen auf den Baumwollfeldern hinter sich her. Hochwasserbehälter sind die markanten Wegzeichen einer ansonsten flachen Landschaft. Bei der Baumwolle hat man gerade erst mit der Aussaat begonnen, geerntet wird erst in 8-9 Monaten.

=>> Reisebericht USA Südstaaten - Teil 2

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü